Nur 15% aller CMOs haben ein genaues Bild ihrer Kunden

...aber 61% streben genau das an.
Laut aktueller Umfrage wollen 61% der Marketingentscheider engere Kundenbeziehungen aufbauen, aber nur 15% wissen über ihre Kunden gut genug Bescheid.
 
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Außerdem kommt der Report zu dem Ergebnis, dass 52% der Werbetreibenden mehr als die Hälfte ihrer Kunden online anspricht, wohingegen nur 16% davon überzeugt sind, sie auch immer auf all ihren verschiedenen Geräten zu erreichen.
 
"Wenn man den Kunden ganzheitlich verstehen und werblich ansprechen will, braucht es mehr als nur demografische Daten, vermeintliche Zielgruppenanalysen oder punktuelle Daten aus der aktuellen Interaktion mit der Marke ,” erklärt Peter Potthast, Country Manager D-A-CH bei Conversant Media. "Man braucht vernetzte Informationen zu den Vorlieben sowie dem Kauf- und Surfverhalten eines jeden Users - und das als langfristig reproduzierbares User-Profil.“
 

Persönliche Kundenbeziehung - geräteübergreifend, on- und offline

"Kunden verändern stark ihr Surfverhalten zugunsten einiger weniger Plattformen. Gleichzeitig benutzen Konsumenten heute mehrere Geräte, mit zunehmender Dominanz mobiler Devices und so ist es schwieriger, sie im richtigen Moment mit der passenden Werbebotschaft und Format anzusprechen. Devices werden ersetzt oder von mehreren Personen genutzt. So weiß man nicht, wen man eigentlich anspricht. Fragmentierte Lösungen, die auf Cookies oder Zielgruppen-Segmente vertrauen, können Ihre Kunden nicht einwandfrei identifizieren. Das Ergebnis ist ein Verlust an Match-Rate und damit zielgerichteter Reichweite."
 
Zusammen mit dem CMO Club - einer US-Community aus Marketingentscheidern - befragte Conversant über 60 internationale Clubmitglieder. Der Report fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und zeigt Lösungsansätze auf.
 
Die Befragten gaben zu, dass circa ein Drittel (35%) von ihnen nicht beide Verkaufswegen (online and offline Sales) tracken und nur weniger als ein Viertel (24%) misst die Useraktivitäten in Echtzeit, um ihr digitales Marketing anzupassen. Stattdessen vertrauen sie weiterhin auf die Auslieferung gestreuter Werbebotschaften. Weiterhin misst ein Drittel (34%) der Marketer den Einfluss des jeweiligen Kanals noch immer allein auf der Basis von Klicks.
 
Potthast fasst zusammen: “Da bis zum Jahr 2025 erwartungsgemäß nur 15% der gesamten Einzelhandelsumsätze online erfolgen, ist es essentiell, auch zu verstehen, was offline passiert. Daten sind in diesem Zusammenhang wichtig, aber nur, wenn man sie richtig nutzt. Es ist verlockend, auf bequeme Metriken wie Klicks zu vertrauen, aber diese messen nun mal nicht den eigentlichen Erfolg. Wenn Sie weder Ihre Kunden noch den inkrementellen Nutzen Ihrer Marketingaktivitäten identifizieren können, dann wissen Sie auch nicht, mit wem Sie bzw. worüber Sie kommunizieren sollen und wie diese Kommunikation Ihr Geschäft beeinflusst.”
 
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