Mit Affiliate Marketing in neue Märkte vorstoßen: Japan und Südostasien

Wir agieren zweifellos in einem immer globaler werdenden Markt. CJ Affiliate nimmt als größtes internationales Affiliate Netzwerk hier eine Vorreiterrolle ein und ist kontinuierlich dabei, den Anforderungen mit innovativen Lösungen zu begegnen und internationale Standards voranzutreiben.

 

Im Oktober letzten Jahres wurde unsere neue Partnerschaft mit Interspace bekanntgegeben. Interspace wurde 1999 gegründet und ist auf digitales Marketing (Affiliate Marketing und Native Advertising) in den Märkten Japan und Südostasien spezialisiert. Auf der CJU 2017, der jährlichen CJ Affiliate Konferenz in den USA, haben wir mit den Gründern und Managern von Interspace über die Möglichkeiten von Advertisern gesprochen, in diese Märkte zu expandieren. Und das sind die wichtigsten Erkenntnisse:

 

Der Affiliate Markt in Japan wächst derzeit um jährlich 10%. Interspace ist einer von sechs größeren Affiliate Marketing Service Providern mit einer Vielzahl angeschlossener Publisher. Das Unternehmen ist hauptsächlich auf die Branchen Finance sowie Retail (Kosmetik) und Healthcare spezialisiert.

 

Der japanische Konsument ist vorwiegend jung, zwischen 20-30 Jahre alt; Frauen kaufen typischerweise Fashion und Kosmetikprodukte, Männer bevorzugt Elektronikartikel und technische Geräte. Der Mobile Markt wächst auch in Japan sehr stark, momentan werden jedoch noch 60% der Käufe über den Desktop getätigt. Im Trend liegen Abonnements, wie z.B. Netflix und Angebote von Telekommunikationsfirmen. 80% der Onlinekäufe werden über Kreditkarten abgewickelt.

 

Der japanische Markt hat vom Scheitern des Affiliate Marketing auf dem chinesischen Markt gelernt. Es habe sehr viel Fraud, insbesondere mit dem CPL-Modell gegeben. Interspace checkt daher jede Conversion auf Ihre Korrektheit und legt insgesamt höchsten Wert auf ein qualitativ einwandfreies Netzwerk.

 

Worauf muss nun ein Advertiser aus Europa achten, wenn er in Japan und Südostasien Fuß fassen will?

 

Zuerst einmal: die meisten Japaner können nicht sehr gut englisch und erwarten einen einfach zu navigierenden Shop in ihrer Landessprache. Darüber hinaus sind sie oft nicht bereit, Versandkosten zu zahlen. Der Shop sollte transparent sein und alle zusätzlichen Kosten, wie auch Steuern und Gebühren, ausweisen. Es geht vor allem darum, das Vertrauen des Konsumenten zu gewinnen. Das wichtigste ist daher, sich mit der Mentalität des japanischen Shoppers auseinanderzusetzen, manchmal ist es sehr hilfreich, frühzeitig einen Landeskundigen einzustellen.

 

Interspace verfügt auch über Büros in Vietnam, Thailand und Indonesien und hat vor, seine Publisherbase im südostasiatischen Raum weiter auszubauen.

 

Möchten Sie mehr erfahren oder planen Sie vielleicht international zu expandieren? Dann kontaktieren Sie uns hier.